I created all these dolls/small sculptures in Germany. I modelled and painted the faces and hands, the clothing is my own design, sewn and embellished with beads. Also self-made attributes like bow and arrows or drum or shoes complete each doll.



Alle diese Figuren wurden von mir in Deutschland selbst gefertigt. Die Gesichter sind von mir modelliert und bemalt, die Kleidung ist ebenfalls eigenes Design, von mir genäht und mit Perlen bestickt. Ebenfalls selbstgefertigt sind die Attribute wie Bogen und Pfeile, Trommel und Accessoirs wie die Schuhe.

Eva-Maria v. Nerling

Lakshminkara

die Prinzessin aus Nordindien
Sie ist in bunte Kleidung gehüllt. Ihre langen Haare sind zu hohen Knoten gebunden, ein Perlendiadem umrahmt ihre Stirn. Die Glieder sind recht beweglich, der Kopf kann huldvoll nicken. Sie ist 37 cm groß.

Aus den Lebensbeschreibungen der 84 Mahasiddhas:
Lakshminkara war die Schwester des buddhistischen Königs von Uddyana, die an den König von Lanka verheiratet werden sollte. Da sie aber sah, daß er ein Jäger war, der ohne Mitleid Tiere tötete, weigerte sie sich, zu ihm in den Palast zu kommen. Als man sie zwang, verschenkte sie ihren Schmuck, warf ihre Kleider ab und beschmierte sich mit Ruß und Asche, wie es die Yogis tun. Sie verhielt sich wie eine Verrückte und stieß jeden von sich, der sich ihr näherte. Endlich floh sie zu einem Leichenplatz und lebte in einer Höhle, um dort den Dharma zu praktizieren.

Als sich ihr Mann Jahre später auf der Jagd verirrte und zu der Höhle kam, sah er einen hellen Lichtschein, in dem himmlische Genien erschienen und sich vor der Frau verneigten und Opfer brachten. Er wollte ein Schüler der Lakshminkara werden, aber sie ließ ihn Schüler ihres Schülers werden, der Reinmachknecht am königlichen Hof war. Sie ging mit ihrem Gefährten, dem Knecht, in das Land der Dakas, "in diesem Körper", wie es im Text heißt.

Lakshminkara from India

She was a buddhist princess and her family wanted to wed her to the King of Lanka who loved hunting. She did not agree, and as she was forced to, she took off her clothes, smeared her body with ashes and soot and pretended to be crazy. She fled into the Jungle and lived in a cave near a burial place and practised meditation.

Years later, her husband, when hunting, found her cave and saw heavenly beings in divine light, prostating to a lady. He asked to be her disciple, but she let him get teachings from her disciple, who hat been a sweeper in court.

Lakshminkara is made of light paper clay. Her hair is soft knitting thread, wrapped with silk thread. Cotton clothes, beads. Length 14".
Der Handschmuck
Lakshminkaras Schuhe